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Wie Krankenhaustüren das Gesundheitswesen verbessern können

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In Krankenhäusern werden täglich unzählige Notfälle und schwere Krankheiten behandelt, bei denen es oft auch um Leben und Tod geht. In Anbetracht dessen mag der Stellenwert von Krankenhaustüren und -eingängen in den Hintergrund treten. Krankenhäuser sind jedoch nicht nur Orte, an denen Patienten und Ärzte aufeinandertreffen, sondern sie sind aktive Ökosysteme, innerhalb derer jedes Detail den Heilungsprozess behindern oder verbessern kann.

Dank intensivierter Forschung über die Zusammenhänge zwischen intelligentem Krankenhausdesign und hervorragenden medizinischen Ergebnissen, werden die Innenbereiche von Gesundheitseinrichtungen nicht länger als zweitrangig betrachtet. Aus den nachstehend genannten Gründen spielen Krankenhaustüren und -eingänge im Krankenhausalltag und im Gesundheitswesen eine wichtige Rolle mit weitreichenden Auswirkungen.

Hygiene zur Bekämpfung von Krankenhausinfektionen

Krankenhausinfektionen, oft auch als nosokomiale Infektionen bezeichnet, belasten nach wie vor das Gesundheitswesen, binden Ressourcen und kosten schlimmstenfalls sogar Leben. Selbst in einer fortschrittlichen Nation wie den Vereinigten Staaten sterben allein daran jedes Jahr fast 100.000 Menschen, was zudem Kosten von jährlich bis zu 45 Milliarden US-Dollar verursacht. In Europa erkranken jährlich ca. 410.000 Menschen an derartigen Infektionen, die für 110.000 Todesfälle zumindest mitverantwortlich zeichnen. Auf Deutschland entfallen hiervon geschätzt 10.000 und 20.000 Todesfälle pro Jahr, auf Österreich 2.400 und auf die Schweiz 2.000.

Obwohl es sich bei Krankenhausinfektionen um ein komplexes Phänomen handelt, glaubt die medizinische Fachwelt, dass es möglich ist, die Krankheitserreger unter Kontrolle zu bringen und damit den Kampf gegen die verursachenden Viren, Bakterien und Pilze zu gewinnen.

Jeder von uns fasst Türklinken oder Türgriffe an, um Türen zu öffnen oder zu schließen. Dabei bieten antibakterielle Türdrücker oder berührungslos zu öffnende Türen die Möglichkeit, den Kontakt damit oftmals zu vermeiden und so die Verbreitung lebensbedrohlicher Krankenhausinfektionen weitgehend zu verhindern.

Effizienter Zugang zu lebensrettenden Maßnahmen

Wenn ein medizinischer Notfall eintritt, können Minuten oder sogar Sekunden über Leben und Tod entscheiden. So kann die effiziente Gestaltung von Eingängen entscheidend dafür sein, ob dem Krankenhauspersonal genügend Zeit bleibt, um das Leben des Patienten zu retten.

Dem medizinischen Personal verursacht der Klinikalltag viel Hektik und Stress. Von der Reinigungskraft bis zum Chirurgen: die Arbeit im Gesundheitswesen bedeutet, ständig in Bewegung zu sein, um die unterschiedlichsten Bedürfnisse zu befriedigen. Eine Studie ergab, dass bei einigen Ärzten sieben Prozent allein auf Wegezeiten innerhalb des Krankenhauses entfielen.

Ohne effiziente Eingangssysteme kann der Zugang zu verschiedenen Teilen einer Gesundheitseinrichtung eine große Belastung für das Personal darstellen. Bequeme Zugangslösungen helfen jedoch allen Krankenhausmitarbeitern, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Barrierefreiheit für alle

In den letzten Jahrzehnten hat die Diskussion über Behinderung weltweit massiv zugenommen: So wurde auf Basis der UN-Behindertenrechtskonvention Barrierefreiheit als grundlegender Standard im Gesundheitswesen formuliert, ebenso wie der gleichberechtigte Zugang zur Gesundheitsversorgung. In vielen Teilen der Welt wurden auch bereits gravierende Fortschritte bei der Verbesserung des Zugangs und der Inklusion von Menschen mit Behinderungen erzielt. Den Idealzustand hat derzeit jedoch wohl noch keine Stadt und kein Land erreicht und insbesondere im Bereich der Gesundheitseinrichtungen ist der Bedarf an barrierefreiem Zugang zum Teil noch sehr hoch.

Moderne Zugangslösungen, die einen sicheren und freien Durchgang ermöglichen, können Krankenhäuser dabei unterstützen, allen Beteiligten eine einfache und komfortable Nutzung zu ermöglichen. So sorgen beispielsweise automatische Drehtürantriebe und Schiebetürantriebe dafür, dass sich Patienten, die auf Krücken oder mit Rollstühlen unterwegs sind, problemlos im gesamten Krankenhaus bewegen können.

Privatsphäre und Sicherheit

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance, lautet ein Sprichwort. Auch Eingänge von Gesundheitseinrichtungen vermitteln Patienten beim Betreten einen solchen „ersten Eindruck“. Um bei den Patienten das Gefühl zu stärken, sich in die richtigen Händen zu begeben, sollten Türen und Eingänge daher Zuverlässigkeit und Sicherheit ausstrahlen.

Krankenhausaufenthalte als solche stellen für die meisten Menschen eine besondere Belastung dar. Gerade bei längeren Aufenthalten spielen Sicherheit und Privatsphäre daher eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden und zur Wahrung der Menschenwürde .

Modernste Eingangssysteme mögen die Nöte der Patienten zwar nicht lindern, sie können jedoch einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätsverbesserung des Krankenhausalltags leisten.

dormakaba Redaktionsteam

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